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Bremsmodul

Das Märklin Signalmodul 72441 ermöglicht Lokomotiven mit geregeltem Hochleistungsantrieb das weiche Abbremsen vor Signalen. Es reichen aber 2 Dioden, 1 Kondensator und 1 Relais, um das selber zu bauen. Das Anschlußschema zeigt das Bild links. Diese Schaltung ist für Delta oder alte Digitaldekoder ungeeignet.

Der Übergangsbereich A sollte so lang sein wie der längste Schleifer. Es reicht ein halbes Gleisstück, also 90 mm. Sollte einmal ein ein beleuchteter Wagen zufällig so stehenbleiben, das er den Bremsbereich und den Rest der Anlage überbrückt, würde die Control Unit auf lange Zeit gesehen Schaden nehmen. Die untere Diode schneidet den positiven Spannungsanteil des Digitalstromes f¨r den Übergangsbereich A ab. Im Bremsbereich B wird diese negative Gleichspannung zusätzlich mit einem Kondensator geglättet. Sobald ein 6090x-Dekoder negativen Gleichstrom bekommt, schaltet er in den Bremsmodus. Durch den Bereich A kann ein Schleifer nicht den Kondensator des Bremsbereiches B mit dem Rest der Anlage verbinden.

Die Länge des Bremsbereiches B richtet sich nach der Geschwindigkeit der Lok und der Einstellung des Verzögerungspotis auf den Lokdekoder. Er ist auf jeden Fall so zu bemessen, das die Lok noch in diesem Bereich zum stehen kommt und nicht im anschließenden Bereich C. Lokomotiven mit Delta oder c80/c81-Dekodern halten ruckartig am Anfang des Bereiches B, sodaß man diese möglichst nicht einsetzen soll. Das zusätzliche Relais ist so anzuschließen, das der Bereich B auf den Kondensator geschaltet ist, wenn das Signal auf Halt steht.

Der Bereich C ist der sogenannte Nothaltbereich. Hier wird wie gewohnt bei einem Hp0-zeigendem Signal der Strom abgeschaltet. Sollte es einmal eine Lok nicht schaffen im Bremsbereich B zu stoppen, wird sie nach dem Signal ruckartig zwangsgebremst. Der 1,5 Kiloohm-Widerstand, der normalerweise bei stromlosen Abschnitten das Dekodergedächntnis mit Strom versorgen soll, ist hier überflüssig, weil die Lok im Bremsbereich zum stehen kommt und dieser hat die volle Gleichspannung.

Wenn besonders lange beleuchtete Züge auf der Anlage fahren, sollte die Kapazität des Kondensators auf 220 uF oder mehr erhöht werden. Außerdem sollte man dann stärkere Dioden wie z.B. 1N5400 nehmen.

Hanno Brünninghaus hat eine Schaltung entworfen, die zusätzlich ein Lichtsignal und Rückmeldungs-LEDs steuert. Die JPG-Datei ist 203 kB groß.


Brake Module

The Maerklin Signal Module 72441 allows locomotives with the high performance propulsion set to brake softly in front of signals. 2 diodes, 1 capacitor and 1 relay are sufficient to construct such a module. The schematic is shown in the picture on the left. This setup is not suited for Delta or old digital decoders.

The transition area should be as long as the longest pick up shoe. Half a regular rail length, 90 mm, is sufficient. Should it happen, that an illuminated car stops in a position where it bridges the braking area and the rest of the set up, the control unit could get damaged over time. The lower diode cuts off the positive part of the digital power for the transition area A. In the braking area this negative DC current is smoothed out with a capacitor. As soon as a 6090x decoder receives negative DC current, it automatically switches to a braking mode. Due to the transition area A, the pick up shoe can not connect the braking area B with the rest of the setup.

The length of the braking area B depends on the locomotive speed and the setting of the braking delay potentiometer on the locomotive decoder. In any case, it must be long enough, that the locomotive comes to a full stop in this area and not in the adjacent area C. Locomotives with a Delta or c80/c81 decoder will stop suddenly at the beginning of area B and should, if possible, not be used. The additional relay is to be connected so that area B is switched to the capacitor, when the signal is set to stop.

Area C is the so-called emergency stopping area. Here the power is turned off, as usual with a signal showing Hp0. Should a locomotive not manage to stop in the braking area, it will be forced to stop in area C after the signal. The 1.5 Kilo Ohm resistor, normally used in breaking areas to supply the decoder memory with power, is not necessary since the locomotive stops in the braking area and this area is fully supplied with current.

In case very long illuminated trains are used, the capacitor should be increased to 220 uF or more. Stronger diodes like 1N5400 should then also be used.