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Letzte Meldungen

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Juni 2000:
Die Diesellok V188 (37282) macht bei ausgeschaltetem Soundmodul leichte Summgeräusche. Diese verstärken sich bei eingeschaltetem Licht. Man kann bei Intellibox (Menü: Spurweite) und Control Unit (Dip 4) die Ausgangsspannung am Gleis reduzieren. Dadurch werden die Geräusche deutlich leiser.


April 2000:
Mit den 60901-Sets gibt es neuerdings Probleme. Ich hatte fünf Stück gekauft und alle Loks die damit umgebaut wurden, fingen nach ein paar Tagen an zu rucken und blieben stehen. Die Ursache war jedesmal ein total verdreckter Kollektor. Die neuen Kohlen sind etwas weicher und/oder die Kanten der Kollektoren sind scharfkantiger, auf jedenfall waren die Kollektorspalten randvoll mit Graphitstaub zugesetzt. Dadurch kam es zu einem Kurzschluß und die Überlastsicherung des Dekoders sprach an. Ich habe jetzt Kohlen älterer Fertigung eingesetzt und die Kanten der Kollektorspalten geglättet.


Dezember 1999:
Die Lok BR 086 aus der Zugpackung 26508 hat einen modifizierten LFCM. Statt dem 3poligen Scheibenkollektorrotor dreht sich ein 5poliger Trommelkollektorrotor in dem alten Motorblock. Der Rotor hat den selben Durchmesser wie der aus dem 60901-Set, aber das Zahnrad, das etwas weiter heraussteht und eine dickere Achse am Ende hat, hat 8 Zähne statt 7. Der Stator ist jetzt aus vielen Einzelblechen zusammengesetzt und hat ebenfalls einen 7557-Magneten. Durch diese Maßnahme treten die magnetischen Feldlinien weiter heraus und verleihen dem Motor ein stärkeres Drehmoment. Das Foto zeigt die beiden Rotoren mit Statoren im Vergleich. Das Motorschild ist ebenfalls eine Neuentwicklung, nur die Kohlen sind die üblichen 60 14 60. Ab April 2000 soll man diese Teile inlusive 60902-Dekoder als Umrüstset für LFCMs kaufen können. Der Dekoder der 086 ist auch eine Neuentwicklung. Dieser Spezial 60901 (60 38 58) ist 22 x 16,5 mm groß und kennt nur die Standardfunktion f0. Er ist ideal geeignet für Loks mit beschränkten Platzverhältnissen.


Oktober 1999:
Nach dem Umbau einiger LFCM-Motoren auf c90 fiel mir auf, daß einige bei Vorwärtsfährt langsamer bzw. schneller waren als bei der Rückwärtsfahrt. Dieser Unterschied betrug bei einigen Lokomotiven bis zu sensationellen 30 Prozent! Also demontierte ich all meine LFCM-Loks und verglich die Rotoren. Dabei fielen mir einige Unterschiede an den Kollektoren auf. Das sind diese drei, ringförmig angeordneten Kupferplättchen, auf denen die Kohle und Kupferbürste schleifen. Lokomotiven, die keine Differenz in der Vor/Rückwärtsfahrt aufweisen, haben den Kollektor exakt um 30 Grad zu den Spulen verdreht. Lokomotiven mit großer Geschwindigkeitsdifferenz weisen nur einen Winkel von 24-28 Grad auf. Besonders schlimm ist es bei meinem Rotor 225800 mit 7 Zähnen, dort sind es nur 22 Grad! Entsprechend groß war der Geschwindigkeitsunterschied. Bei der Vorwärtsfahrt kam dazu ein rhythmisches Rucken, als ob die Regelung des Dekoders spinnt.


September 1999:
Analoge Gleichstromfahrer, denen die HAMO-Lokomotiven nicht gut genug fahren, können sie mit dem 60901-Set tunen. Wenn man den stärkeren Stator 389000 und den fünfpoligen Rotor 386820 samt Motorschild 386940 einbaut haben die Loks nicht nur ein besseres Langsamfahrverhalten, sie sind auch deutlich stärker. Leider steigt dadurch allerdings auch das Rastmoment des Motors, d.h. der Auslauf in stromlosen Abschnitten ist kürzer.


Juli 1999:
Lokomotiven mit 60901/2 haben eine deutlich höhere Zugkraft als mit dem alten 6090-Dekoder. Das gilt insbesonders für LFCM oder Rocoloks. Alle Loks schaffen es mit Fahrstufe 1 mit schwerem Zug am Berg anzufahren. Beim alten 6090-Dekoder hat das Poti für die Höchstgeschwindigkeit Einfluß auf die Anfahrzugkraft. Je weiter das Poti nach links gedreht wird, desto langsamer, aber auch schwächer wird die Lok. Beim 60901/2 ist das nicht zu beobachten. Der einzige Nachteil der neuen Dekoder ist die höhere Endgeschwindigkeit. Alte 6090-Dekoder funktionieren leider nur mit dem DCM optimal.


Mai 1999:
Die neuen Dekoder 60901/2 haben 27 Fahrstufen zur Verfügung, die sich allerdings nur indirekt anwählen lassen. Beim Beschleunigen werden nur die ungeraden Fahrstufen (1, 3, 5...) benutzt, während beim Bremsen nur die geraden benutzt werden (...4, 2, 0). Alte Dekoder, wie der 6090 benutzen nur die geraden Fahrstufen, sodas die neuen, ungeraden sozusagen Zwischenfahrstufen sind. Will man also einen 60901/2 Dekoder auf die richtige (alte) Fahrstufe 1 bringen, damit er genauso schnell fährt wie eine Lok mit altem 6090-Dekoder, muß man zuerst die Fahrstufe 2 senden, und dann Fahrstufe 1, sonst steht er sozusagen nur auf Fahrstufe 0,5.


April 1999:
Lokomotiven mit einem LFCM und dem HAMO-Stator 220560 erreichen mit dem 60902-Dekoder ein relativ gutes Fahrverhalten, aber bei langsamer Fahrt bergab (Fahrstufe 1) sind leichte Lastwechselreaktionen zu beobachten (ruckeln). Mit dem alten 6090-Dekoder ist das Fahrverhalten besser. In der Ebene und bergauf sind beide Dekoder etwa gleichwertig. Wenn man das Höchtgeschwindigkeitspoti des 60902 auf minimum stellt, verschwindet das ruckeln fast vollständig.


März 1999:
Der Dekoder 60902 ist für einen LFCM mit dem Stator 220970 (Magnete 506680) ungeeignet. Der Motor zieht so viel Strom, das die Überlastschaltung des Dekoders anspricht. Bei der Verwendung des HAMO-Stators 220560 ist die Stromaufnahme niedriger. Das Fahrverhalten steht dem einer 37xxx-Lok kaum nach, nur der Klang ist etwas anders.


Januar 1999:
Falls bei der blauen Dampflok aus dem Premium Startset die Fahrwerksbeleuchtung während der Fahrt erlischt und sich erst nach einem Nothalt reaktivieren läßt, liegt es an der Platine mit den vier gelben LEDs. Märklin hat es zu gut gemeint, und einen SMD-Kondensator zuviel montiert. Wenn man die LED-Platine losschraubt, ist in der Mitte, zwischen den beiden schwarzen, walzenförmigen Dioden, der kleine, beige Kondensator zu sehen. Der muß weg! Dann funktioniert alles wie es soll. Diese Aktion beseitigt auch eventuelle Fehlfunktionen des Rauchgenerators bei eingeschaltetem Fahrwerkslicht.


Dezember 1998:
Anschlüsse des 60960:

rot = Schleifer (Strom/Datenversorgung)
braun = Masse (Stromversorgung)
orange = Rückleiter für alle Funktionen (positiv DC)
braun/rot = Funktion f1 (negativ DC)
braun/grün = Funktion f2 (negativ DC)
braun/gelb = Funktion f3 (negativ DC)
braun/weiß = Funktion f4 (negativ DC)
violett = Elektronikmasse (negativ DC)

Alle Funktionsausgänge sind kurzschlußfest und überlastungssicher.


Dezember 1998:
Anschlüsse des 60901/60902:

rot = Schleifer (Strom/Datenversorgung)
braun = Masse (Stromversorgung)
blau = Motor
grün = Motor
grau = Licht vorn (Funktion f0 (negativ DC))
gelb = Licht hinten (Funktion f0 (negativ DC))
orange = Rückleiter für alle Funktionen (positiv DC)
braun/rot = Funktion f1 (negativ DC)
braun/grün = Funktion f2 (negativ DC)
braun/gelb = Funktion f3 (negativ DC)
braun/weiß = Funktion f4 (negativ DC)
violett = Elektronikmasse (negativ DC)

Die Funktionen f3 und f4 sind nur bei Sonderbauformen wie in der V200 (37803) verfügbar.
Wenn die Rückleitung von den Glühbirnen der Spitzenbeleuchtung über Masse geschieht (bei alten Loks so üblich) wird das Licht flackern. Verwendet man das orange Kabel zur Rückleitung ist das Licht flackerfrei. Das orange Kabel darf keine Verbindung zur Schienenmasse/Chassis haben.
Im Analogbetrieb ist f1 immer aktiv.
Der Motorausgang kann mit 800 mA und die Funktionsausgänge mit je 200 mA belastet werden. Alle Funktionsausgänge dürfen aber zusammen nicht mehr als 400 mA verbrauchen und die maximale Gesamtbelastung des Dekoders liegt bei 1100 mA.
Alle Ausgänge sind kurzschlußfest und überlastungssicher.


Oktober 1998:
Lokomotiven mit digitalem Hochleistungsantrieb neuerer Bauart haben 3 Kondensatoren mit einer Kapazität von je 1000 pF (1 nF) und dienen in erster Linie der Funkentstörung. Loks mit fünfstelliger Katalognummer z.B. 37xxx dürfen nun das CE-Zeichen tragen.


Oktober 1998:
Lokomotiven mit dem neuen Hochleistungsantrieb 60901 haben jetzt drei Drosseln mit je 3,9 uH. Zwei sitzen wie gewohnt am Motorschild, die dritte zwischen Schleifer und Dekoder. Diese schützen u.a. den Dekoder vor Spannungsspitzen.


Oktober 1998:
Die allerersten Lokomotiven mit 60901-Antrieben (z.b. V200/Sound 37803) wurden mit dem Chip 701.17b ausgeliefert. Der Dekoder hat meist einen deutlich sichtbaren Elko mit 2,2 uF auf der Platine. Bei Problemen (Pfeife geht willkürlich los oder plötzlich in falscher Klanghöhe) wird der ganze Dekoder im Werk ausgetauscht. Der neue Dekoder hat einen 701.22A wie er schon in der Adenauer 01 (37102) oder der 52Kon (37171) zu finden ist.