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Innenbeleuchtungen verbessern

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Wenn man sich entschlossen hat, seine Preiserlein nicht mehr iin dunklen Personenwagen sitzen zu lassen, sucht man zuerst im Katalog den passenden Innenbeleuchtungssatz heraus. Genauso ging ich vor, als ich meinen ersten Zug beleuchtete. Es handelte sich um typische D-Zug Wagen in blauer/grüner Färbung und einem roten Speisewagen. Die passende Innenbeleuchtung trägt die Nummer 7330.

Nach dem Einbau war ich ziemlich enttäuscht, weil die Abteilwagen sehr ungleichmäßig ausgeleuchtet wurden. In der Nähe der zwei Birnen war alles sehr hell, aber in der Wagenmitte erinnerte es an Gaslichter aus der Jahrhundertwende. Das Problem ist, das der Lichtleitstab zu wenig Knicke hat. Die Lichtleitstäbe neuerer Konstruktion wie 7317 oder 7333 verteilen das Licht besser. Die Roco-Innenbeleuchtungen verteilen das Licht ebenfalls schön gleichmäßig.

Standardmäßig liegen die Birnen 60 00 80 für den analogen Betrieb bei, die aber auf digitalen Anlagen zu hell brennen. Ich tauschte sie gegen 61 00 80, wodurch sich die Lebensdauer erhöht. Dann nahm ich zwei Birnen, knickte die Anschlußdrähte um 90 Grad und klemmte sie zusätzlich in den Lichtleitstab (grüne Pfeile). Die Position in der Wagenmitte wählte ich so, das sie genau über den Trennwänden zweier Abteile Platz fanden. Gegebenfalls muß man sie etwas verschieben, bis der Wagen optimal ausgeleuchtet ist.

Leider war das Licht immer noch etwas ungleichmäßig. Ich nahm etwas Tesa-Krepp, das z.T. lichtdurchlässig ist, und klebte es von unten genau dort gegen den Lichtleitstab, wo die Birnen sitzen. Von oben klebte ich etwas Tesa-Film auf, um die Birnen zu fixieren. So wird die Lichtausbreitung nach oben nicht behindert (orange Pfeile). Die Unterseite des Daches bemalte ich mit weißer Farbe, um die Reflexionsfähigkeit zu erhöhen. Erst durch die Summe dieser Modifikationen ist es mir gelungen, die Wagen gleichmäßig zu beleuchten.

Dieser aus 5 Wagen bestehende Zug ist mittels stromführender Kupplungen verbunden, wobei der Speisewagen die Stromversorgung übernimmt (siehe auch Zugbeleuchtung mit k73). Die beiden letzten Wagen wollte ich korrekterweise mit roten Schlußlichtern versehen. Ich bohrte also die Atrappen in den Wagenenden auf und klebte zwei rote LEDs hinein (rote Pfeile), die ich allerdings vorher mit Sandpapier plan geschliffen habe. Durch diese Maßnahme entfernt man die "Linse" und es sieht so aus, als brenne in der Schlußleuchte nur eine kleine Birne. Also genau wie beim Vorbild. Wie auf dem Foto ersichtlich sind die LEDs in Reihe geschaltet. Als Vorwiderstand (gelber Pfeil) nahm ich 1 Kiloohm.