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Einfahrsignal mit Weiche


Unter einem dreibegriffigem Signal versteht man ein Haupt- oder Vorsignal, das drei verschiedene Signalbilder anzeigen kann. Das rechts abgebildete ist Signal ein Form-Hauptsignal, das z.B. als Einfahrsignal Verwendung findet. Rechts danaben steht das dazugehörige Vorsignal. Die Signalbilder regeln die Zugfahrt und bedeuten:

Hp0 = Zughalt
Hp1 = Fahrt ohne Geschwindigkeitsbeschränkung
Hp2 = Langsamfahrt (40 km/h)

Mit den Buttons können die drei Signalstellungen erreicht werden.

Für das Vorsignal gelten die Bezeichnungen:

Vr0 = Zughalt erwarten
Vr1 = Fahrt ohne Geschwindigkeitsbeschränkung erwarten
Vr2 = Langsamfahrt (40 km/h) erwarten


So einfach Anschluß und Schaltung eines solchen Signals sein mag, es nimmt dem "Stellwerker" nicht die Entscheidung ab zwischen Hp1 und Hp2 zu wählen. Wichtig ist zu wissen, das solche Signale nicht beliebig in der Gegend herumstehen. Sie stehen zum Beispiel vor der ersten Weiche eines Bahnhofs, deshalb als Einfahrsignale benannt (linkes Bild). Soll der Zug auf der Weiche geradeaus fahren, ist keine Geschwindigkeitsbeschränkung nötig, sehr wohl aber beim abbiegen. So fällt die Entscheidung zwischen Hp1 und Hp2 leicht.

Wozu aber selbst diese Entscheidung treffen? Die Bedingungen sind doch einfach:

Weiche gerade = Hp1
Weiche gebogen = Hp2

Wenn man die blauen Kabel mit dem grünen Steckern von Signal und Weiche verbindet, und dasselbe mit dem roten Stecker von Weiche und dem orangen Stecker des Signals macht, stellt sich die Weiche automatisch richtig, wenn das Signal auf "grün" gestellt wird. Diese Lösung funktioniert allerdings nur so lange, wie nicht hinter dem Signal rangiert wird, d.h. die Weiche gestellt wird. Auf dem linken Bild steht das Signal direkt vor der Weiche, aber in der Wirklichkeit kommt noch der sogenannte Durchrutschweg von 200-300 Metern hinzu.
Das selbe Problem ergibt sich wenn die Weiche nicht aufgeschnitten werden soll, wenn z.B. ein Zug von "oben" kommt. Aber auch dafür gibt es eine einfache Lösung.


Parallel zur Weiche wird ein Relais mit mindestens einem Umschaltkontakt angeschlossen. Das Märklin UFS 7244 hat vier Umschalter aber mit der Umbauanleitung auf Seite 2 kann man es für 2 Signal/Weichenkombinationen benutzen. Die Kabel werden wie folgt angeschlossen:

Jedesmal wenn die Weiche geschaltet wird, schaltet auch das Relais. Der Umschaltkontakt entscheidet in Abhängigkeit von der Weichenstellung, ob das blaue Kabel mit dem grünen oder das mit dem orangen Stecker mit dem grünen Ausgang des k83 verbunden ist. Um das Signal zu schalten werden also nur noch ein statt eineinhalb Dekoderausgänge benutzt. Natürlich kann statt des Dekoders auch das normale Stellpult für analogen Betrieb verwendet werden.

Steht die Weiche auf geradeaus, erreicht man durch drücken der grünen Taste für das Signal die Stellung Hp1. Steht dagegen die Weiche auf "gebogen" schaltet das Signal auf Hp2. Probieren Sie es doch aus...


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